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Bereit für neue Herausforderungen – Hilmer Motorsport strafft Struktur und stellt sich neu auf
Die Zeit der Abstinenz von Hilmer Motorsport ist beendet. Für das deutsche GP2-Team geht es mit einer neuen, gestrafften Struktur in den Bereichen Organisation und Management neuen Aufgaben und Zielen entgegen.
Die Zielstellung des einzigen deutschen Teams in der Nachwuchsklasse im Rahmen der Formel 1 schließt nahtlos an die Erfolge zu Beginn des GP2-Einstiegs 2013 an. „Wir wollen schnellstmöglich zurück auf das Podium. Dafür beginnen nun die Gespräche mit hungrigen Fahrern, die mit uns gemeinsam den Erfolg suchen“ stellt Teamchef Franz Hilmer klar.
Das Umfeld der GP2 gilt als eines der härtesten und ist extrem lehrreich für Fahrer, die den Aufstieg in die höchsten Rennserien der Welt anvisieren. „Die GP2 ist der Gradmesser für jeden, der um einen Werksvertrag im professionellen Motorsport kämpft. Das gilt nicht ausschließlich nur für die Königsklasse Formel 1, damit meine ich auch die WEC und die enorm aufkommende Formel E.“

 

Doppelspitze bei Hilmer Motorsport


Um seine Piloten optimal auf den erfolgreichen Positionskampf auf der Rennstrecke vorzubereiten, wurde bei Hilmer Motorsport in der Organisation optimiert. „Wir haben für klare Hierarchien gesorgt, die Teamstruktur erneuert und uns damit weiter verbessert. Jeder, der zu uns kommt, egal ob Fahrer, Ingenieur oder Mechaniker wird spüren, dass wir nicht nur von einem professionellen Anspruch sprechen, sondern diesen auch leben.“

Mit Franz Hilmer (Formtech) und Maik Schiede (Käse Maik) an der Spitze des Teams stehen zwei erfahrene Geschäftsleute, die mit ihren jeweils eigenen Unternehmen bewiesen haben, wie sich betriebswirtschaftliches Handeln gepaart mit Disziplin und Zielstrebigkeit in Erfolg wandeln lassen – und das bei ehrgeizigen Zielstellungen.

„Hilmer Motorsport ist ein Team mit bayerischen Wurzeln, welches nun um die an Motorsport reiche Tradition des Sachsenrings erweitert wurde. Am Ende sind wir aber vor allem ein deutsches Team, das sich den Herausforderungen der GP2 stellt und sich dabei auch international aufstellt, sowohl personell als auch für Partner und Investoren. Dabei freue ich mich ganz besonders, mit Maik nun einen leidenschaftlichen Motorsport-Anhänger als Gesellschafter im Team zu haben. Maik wurde vom Fan zum Sponsor und jetzt zum festen Teil des Teams. Dafür möchte ich vor allem Danke sagen und betonen, dass wir als Hilmer Motorsport zeigen, dass jeder mit uns gemeinsam die Leidenschaft Motorsport leben und sich einbringen kann.“, meint Franz Hilmer zur Neuausrichtung des Teams.

„Für mich ist Motorsport eine Leidenschaft gepaart mit dem unbedingten Willen, eine perfekte Leistung abzuliefern – von allen Beteiligten; Woche für Woche und zwischen den Rennen. Ich denke, dass wir diese Tugenden von Fleiß und akribischer Arbeit für den Erfolg sehr gut mit einer jungen Mannschaft auf die Beine stellen können. Die Herausforderungen in der GP2 2017 und erst recht darüber hinaus erfordern dies. Darauf werden wir uns einstellen“, ergänzt Maik Schiede die Philosophie bei Hilmer Motorsport.


Erfolgreiche Geschichte in der GP2 Series

Mit der Erfahrung aus 60 Rennen in der GP2, der höchsten und meist umkämpften Nachwuchs-Formelserie weltweit sowie 18 Rennen in der untergeordneten GP3 kann die Mannschaft um das Führungsduo Hilmer / Schiede auf beachtliche Erfolge in der bisherigen Teamgeschichte verweisen.

Mit sieben Podiumsplatzierungen und vier Rennsiegen gelang dem Team in der Vergangenheit bereits eine erfolgreiche Arbeit auf und neben der Strecke. Dies spiegelt sich auch in der Liste der Fahrer wider, die für Hilmer Motorsport im Cockpit saßen. Zu ihnen gehören unter anderen die heutigen Formel E-Werksfahrer Daniel Abt und Robin Frijns sowie etablierte GP2-Piloten wie Nicholas Latifi, Sergio Canamasas und Nick Yelloly.

„Für uns ist es eine Verpflichtung, auf unsere Erfolge in der dennoch jungen Teamgeschichte aufzubauen. Wir treten im Motorsport an, um zu Siegen. Das ist unser Anspruch und eine Verpflichtung. Entsprechend werden wir uns für die Zukunft aufstellen“, blickt Hilmer voraus.

Mit klarer Strategie in die Zukunft

Mit der neuen Teamstruktur beginnt bei Hilmer Motorsport auch eine Neuausrichtung in Sachen Auftritt und Partnereinbindung. Die Teamverantwortlichen wollen dabei nicht ein reines Privatteam aufbauen, sondern das Team im Umfeld der GP2 zu dem weiterentwickeln, was es für Fahrer ebenso wie für junge Ingenieure und Mechaniker tatsächlich schon heute ist: Ein Sprungbrett in den professionellen Motorsport.

„Wir verfolgen eine klare Vision. Der Motorsport erfordert eine stetige Professionalisierung und diese geht einher mit einer engen Zusammenarbeit mit einem Hersteller. Genau deshalb verfolgen wir die strategische Zielstellung, ein werksseitiges Juniorteam zu werden.“

In dieser Konstellation und in Kombination mit einer engen Einbindung der Fahrer in eine intensive Ausbildung und Förderung abseits der Strecke will sich Hilmer Motorsport in der GP2 mittelfristig zum Bindeglied zwischen Formel 3 und den höchsten Motorsportklassen entwickeln. Gleiches gilt auch für die Ausbildung und Einbindung des operativen Teams.

„Für uns ist es wichtig, Motorsport zu leben. Das heißt, wir müssen Motorsport greifbar und nachvollziehbar machen. Deswegen ist ein weiteres Element unserer neuen DNA, mit Hochschulen und Universitäten einen Austausch zu pflegen und damit dem Nachwuchs eine Einstiegsmöglichkeit zu schaffen. Auch das gehört für uns zur Verantwortung im Motorsport.“

Mit dieser Neuausrichtung geht Hilmer Motorsport in eine neue Zukunft, die bereits begonnen hat und mit einer offenen, ehrgeizigen Philosophie gleichzeitig neue Wege im Motorsport beschreitet.